Philosophie
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Philosophie
mainsight ist aus der Praxis für die Praxis entstanden.
Nicht als weitere Insellösung, sondern als Beitrag dazu, bestehende Strukturen nutzbar zu machen – technisch, organisatorisch und betrieblich.
Im Zentrum steht dabei nicht eine einzelne gesetzliche Anforderung oder ein kurzfristiger Trend, sondern die Frage:
Wie schaffen wir eine belastbare digitale Basis für den Netzbetrieb von morgen?
Der digitale Zwilling existiert bereits
Der digitale Zwilling des Stromnetzes ist bei den meisten Netzbetreibern bereits vorhanden – verteilt über GIS, Abrechnungssysteme, Messsysteme und operative IT.
Was fehlt, sind:
- durchgängige Schnittstellen
- konsistente Integration
- eine operative Nutzbarkeit der Daten für digitale Prozesse
Was nicht fehlt, sind weitere parallele Datenhaltungen.
Zusätzliche „Satellitensysteme“ mit eigenen Datenkopien erhöhen Komplexität, Pflegeaufwand und Inkonsistenzen – ohne den Nutzen proportional zu steigern.
mainsight setzt deshalb nicht auf einen neuen Zwilling, sondern auf die intelligente Verknüpfung vorhandener Daten.
Eine Plattform für viele Prozesse – nicht nur für einen
Digitale Lösungen im Netzbetrieb werden häufig aus einer einzelnen Anforderung heraus gedacht – etwa §14a EnWG.
Dabei entstehen spezialisierte Systeme, die genau dieses eine Thema lösen, aber kaum darüber hinaus nutzbar sind.
Der Ansatz von mainsight ist ein anderer:
Wir schaffen eine einheitliche digitale Basis – und darauf aufbauend Lösungen für eine Vielzahl von Prozessen.
So können auf derselben Plattform unter anderem abgebildet werden:
- Near-Realtime Netzzustandsermittlung
- Steuerung entsprechend der §14a- und §9-EEG-Prozesse
- Netzplanung und Netzverträglichkeitsprüfungen
- Störungs- und Outage-Management
- Überwachung kritischer Infrastrukturen
Ein digitaler Zwilling entfaltet seinen Wert vor allem dann, wenn er multiprozessfähig ist.
Datensouveränität ist kein Zusatz – sondern Voraussetzung
Netzdaten sind sensible Daten.
Sie sind Teil kritischer Infrastruktur (KRITIS), enthalten Kundeninformationen und sind im Krisenfall sicherheitsrelevant.
Deshalb gilt bei mainsight ein klares Prinzip:
Sie als Netzbetreiber entscheiden, wo Ihre Daten liegen – und wie die Software betrieben wird. Gerade im KRITIS-Umfeld ist diese Entscheidungshoheit kein Komfort, sondern eine regulatorische Notwendigkeit.
Die Lösung ist:
- on-premise im eigenen Rechenzentrum betreibbar
- in nationalen privaten Clouds
- oder – wenn wirklich gewünscht – auch bei Hyperscalern
Ohne funktionale Einschränkungen.
Vendor-Lock-in wird bewusst vermieden:
- durch einen hohen Open-Source-Anteil
- durch transparente Architekturen
- durch die Bereitstellung kundenspezifischer Erweiterungen
Mehr dazu auf der Seite
→ Resilienz & digitale Souveränität
Resilienz als Entwurfsziel
Digitale Systeme im Netzbetrieb müssen auch dann funktionieren, wenn andere Infrastrukturen unter Druck geraten.
mainsight ist deshalb auf Resilienz ausgelegt:
- möglichst wenige zwingende Abhängigkeiten von externer Infrastruktur
- lokales Vorhalten zentraler Funktionen
- Kombination mit eigener IoT- und LoRaWAN-Infrastruktur
- clusterfähige Architektur für skalierbaren, ausfallsicheren Betrieb
Resilienz betrifft dabei nicht nur die Software selbst, sondern auch ihre Rolle bei der Absicherung des Stromnetzes.
Umsetzung statt PowerPoint
Digitale Transformation scheitert selten an Ideen – sondern an der Umsetzung.
mainsight versteht sich daher nicht nur als Softwareplattform, sondern als praktische Unterstützung:
- beim Aufbau des digitalen Zwillings
- bei der Integration bestehender Systeme
- bei der Einführung digitaler Prozesse
- im laufenden Betrieb
Beratung ist dabei kein Selbstzweck, sondern Teil eines umsetzungsorientierten Ansatzes.